EH-Medienforum: Bücher, Zeitungsartikel, Filme

Interessante Zeitungsartikel, bewegende Bücher, Filme zum Lachen und zum Weinen, Zitate, die zu unserer täglichen Arbeit passen, und und und ..... alles über Alzheimer, Demenz, Krankheit, Leben und Sterben.

Sie waren gerade im Kino und haben einen guten Film über Demenz gesehen, über den Sie uns unbedingt berichten möchten? Oder haben Sie einen hilfreichen Artikel in einer Zeitschrift oder ein Buch über den Umgang mit demenzkranken Menschen gelesen und möchten ihn für andere Betroffene ebenfalls zugänglich machen?

Wir bieten Ihnen hier das passende Forum dazu. Bitte senden Sie uns ihre Tipps an service(at)erwachsenenhilfe.at.

Filmtipps, Dokumentationen:


Wir sind die Neuen


Film:
Wir sind die Neuen
Regie: Ralf Westhoff. Deutschland 2014

Wer sagt eigentlich, dass man mit 60 Jahren alt ist?

Anne, Eddi und Johannes bestimmt nicht! Sie sind um die 60, können sich wenig leisten und gründen deshalb ihre alte Studenten-WG einfach neu. Alles soll so sein wie früher: Bis spät nachts um den Küchentisch herumsitzen, Wein trinken, über Gott und die Welt philosophieren und dabei die ehemaligen Hits hören. Doch die neue Wohngemeinschaft hat die Rechnung ohne die Hausgemeinschaft gemacht. Denn über den drei Studenten von damals wohnen drei Studenten von heute. Und die verstehen überhaupt keinen Spaß.

Kamera: Ian Blumers
Musik: Oliver Thiede

Hier können Sie einen Filmausschnitt sehen (Quelle: You Tube 27.08.2014)


Was ist das?


Film:
Was ist das?
Regie: Constantin Pilavios. Griechenland 2007

Eine wohlbekannte Szene in einem Park. Vater und Sohn sitzen stillschweigend auf einer Bank. Der Sohn liest eine Zeitung und ist vertieft in seinem Artikel. Der Vater, verwirrt, stellt im Verlauf immer und immer wieder dieselbe Frage, was dem Sohn nach einer geraumen Zeit ziemlich auf die Nerven geht. Und das Ende.... einfach nur herzergreifend und Einsicht und Reue hervorbringend.

Drehbuch: Nikos & Constantin Pilavios
Musik: Christos Triantafillou
Produktion: MovieTeller Films

Hier können Sie einen Filmausschnitt sehen (Quelle: You Tube 12.12.2013)


Alzheimer-Doku: "Vergiss mein nicht" - Reise in die Demenz. Regie: David Sieveking

Einfühlsames Porträt oder schwerer Eingriff in die Privatsphäre? In seinem Dokumentarfilm "Vergiss mein nicht" begleitet der Regisseur David Sieveking seine alzheimerkranke Mutter auf ihrer Reise in die Demenz. (vgl. Spiegel Online, 19.09.2013)

In der Online-Ausgabe der Zeitschrift "Spiegel" können Sie den gesamten Artikel über den Regisseur David Sieveking und seinen Film lesen. Bitte klicken Sie hier

Dokumentarfilm, DE 2013. Filmverleih: farbfilm verleih

Hier können Sie einen Filmausschnitt sehen (Quelle: You Tube, 19.09.2013)


Spielfilm: "Eines Tages..." mit Horst Janson

"Eines Tages..." spürt Frieder, dass er "schwarze Löcher" in seiner Erinnerung hat; seine Frau und die Kollegen vermuten ein "Burn-out" - Annette und Leon suchen einen Weg für die weitere Betreuung ihrer demenzkranken Mutter. Doch ihre Vorstellungen davon gehen weit auseinander - Jakob lebt schon lange in seiner eigenen Welt. Seine Frau Margot umsorgt ihn liebevoll und vergisst dabei völlig ihr eigenes Leben. Die Beraterin Miriam hilft ihr, einen entscheidenden Schritt zu tun.

97 Minuten; FSK: 0; © LVR 2009. Mit Horst Janson, Heinrich Schafmeister u.a.
Produktion: Ester.Reglin.Film, Köln. Regie: Iain Dilthey; Buch: Karin Kaçi

Hier können Sie einen Filmausschnitt sehen (Quelle: You Tube, September 2013)


Buchtipps:


Bienstein, Christel; Fröhlich, Andreas: Basale Stimulation in der Pflege. Bern: 2012. 7. Auflage. Huber Verlag.

Das Konzept der Basalen Stimulation, entwickelt vom Sonderpädagogen Andreas Fröhlich, diente zunächst der Persönlichkeitsförderung schwerst mehrfachbehinderter Kinder. Gemeinsam mit der Pflegewissenschaftlerin Christel Bienstein wurde es im Hinblick auf die Pflege wahrnehmungsbeeinträchtigter Menschen weiterentwickelt und ist inzwischen in sämtlichen Bereichen der Pflege etabliert.


(Quelle: www.buch24.de, Stand: 18.09.2013;)


Feil, Naomi: Validation in Anwendung und Beispielen: Der Umgang mit verwirrten alten Menschen. München 2010, 6. Auflage. Reinhardt Verlag.

Naomi Feils Validationsmethode hat sich im Umgang mit desorientierten alten Menschen bewährt. Denn Validation lässt die innere Erlebniswelt des verwirrten alten Menschen gelten. Empathie und Anerkennung gehören dabei zur Grundhaltung der Pflegenden. Wie die Validation mit Hilfe verbaler und nonverbaler Kommunikationstechniken gelingen kann, zeigt das vorliegende Praxisbuch in zahlreichen Beispielen und Anwendungen.

(Quelle: www.buch24.de, Stand: 17.09.2013;)


Geiger, Arno: Der alte König in seinem Exil. München: 2011. Carl-Hanser-Verlag.

"Ich habe mir hier die Hände gewaschen", sagte der Vater einmal. "War das erlaubt?" "Ja, das ist dein Haus und dein Waschbecken." Er schaute mich erstaunt an, lächelte verlegen und sagte: "Meine Güte, hoffentlich vergesse ich das nicht wieder!"

Das ist Demenz. Oder besser gesagt - das ist das Leben, der Stoff, aus dem das Leben gemacht ist.

(Quelle: DGKS Steininger Christine: Diabetes und Demenz. Eine Herausforderung für die Betreuer! In: Mein Leben. Die Zeitschrift nicht nur für Diabetiker: Bodensdorf, Ossiachersee: 2013. S. 8)


Kerkhoff, Barbara; Halbach, Anne: Biographisches Arbeiten: Beispiele für die praktische Umsetzung. Hannover: 2002. Vincentz-Verlag.

Jeder Mensch, jede Lebensgeschichte ist einzigartig. Biografiearbeit dient dem Kennenlernen des älteren Menschen, macht respektvolle Lebensbegleitung und Pflege erst möglich: Ein Gewinn für Betreuer wie Betreute.
Die Autorinnen Barbara Kerkhoff und Anne Halbach ermutigen alle Interessierten zur Biografiearbeit. Vom Dozenten über die Altenpflege-Schülerin bis zum pflegenden Angehörigen. Sie vermitteln das nötige Handwerkszeug und Basiswissen, zeigen dabei verschiedenste Zugänge zum Thema auf. Zahlreiche Beispiele aus der Praxis - von der Zeittafel, über das Lebensbuch bis zur Schatzkiste - lassen sich schnell und einfach im Alltag einsetzen. Kapitel mit praktischen Übungen zum Selbststudium oder für den Einsatz in Pflegeschulen runden das Handbuch ab.

(Quelle: www.buch24.de, Stand: 18.09.2013;)


Staack, Swen: Milieutherapie. Ein Konzept zur Betreuung demenziell Erkrankter. Hannover: 2004. Vincentz-Verlag.

Milieutherapie befasst sich unmittelbar mit dem Lebensraum, mit dem Umfeld der Bewohner. Umfeld: Das sind nicht nur Räumlichkeiten, sondern beispielsweise auch Aktivitäten und Mahlzeiten. All das macht die Beziehung zwischen Pflegekräften und den Bewohnern aus.
In der Milieutherapie wird die Umwelt der Bewohner als eine Stütze gestaltet, so dass mit Krankheiten wie Demenz viel besser umgegangen werden kann. Ziel ist es, den Einschränkungen durch die Erkrankung entgegenzuwirken, früher vorhandene Fähigkeiten und Fertigkeiten neu zu entwickeln und ein menschliches, der persönlichen Lebensgeschichte angepasstes und vom pathologischen Stress befreites Leben der Bewohner zu erreichen.
Das Buch stellt therapeutische Gesprächsideen vor und zeigt konkret auf, wie sich dieses stützende Umfeld aufbauen lässt.

(Quelle: www.buch24.de, Stand: 18.09.2013;)


"Patientenverfügung: Hilfe und Sicherheit für Betroffene, Angehörige und Ärzte" aus: Mein Leben. Die Zeitschrift nicht nur für Diabetiker. Bodensdorf/Ossiachersee: 2013. Sommerausgabe 2/2013, S. 50-51.

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